Presseinformation Fotoausstellung WEG DER WEISHEIT

20 Ausstellungsrahmen mit Bild und Text  im Format 40x50cm, jede Tafel verkäuflich zum Preis von 39,00€

 

Ausstellungskatalog, 20 Abbildungen mit Text im Format 17x17cm,  Softcover 20,00€

 

Bildband, WEG DER WEISHEIT, 148 Seiten, 65 Schwarzweiss-Fotografien, Format 30x30cm, Leineneinband im Schutzumschlag,erschienen 2015 bei PORTOFOLIA 148,00€

Termine im Kirchenkai:

20.4.2018  19:00 Eröffnung mit einer Einführung des Fotografen

3.5.2018 18:00  Straßen-und Reisefotografie, ein Erfahrungsaustausch mit dem Fotografen für jedermann

30.5.2018 19:30  Der Weg der Weisheit und die Sprüche Salomos heute, ein Gespräch mit Pastor Wilfried Ahrens und Axel Nickolaus

 

Entstehung

Im Frühjahr 1994 bricht Axel Nickolaus mit einer Gruppe von 15 Teilnehmern nach China auf. Die vierwöchige Reise führt in den Nordosten des Riesenreiches, Bejing, Suzhou, Hangzhou, Nangjing und zur heiligen Insel Putuo Shan.  Zusammen mit seinem Freund und TaiChi- Lehrer Hartmut Riedel führt er die Unternehmung an. Die Reise sollte entschleunigt und abseits der bekannten Touristenpfade stattfinden. Hartmut Riedel bietet TaiChi Unterricht im Mutterland der fernöstlichen Bewegungskunst an und Axel Nickolaus ist für die fotografische Betreuung der Gruppe zuständig. Während der ganzen Reise werden sie von einem chinesischen Führer begleitet. Bald wird aber aus dem Aufpasser ein wohlwollender Freund, der die Extratouren der Gruppe toleriert.

 

Die Fotografien entstehen nebenher und beschäftigen sich im Wesentlichen mit dem Alltagsleben der Bevölkerung, wie es sich auf den Straßen und in den Parks ereignet. Dabei zeigen sich oftmals magische Momente, die den Geist einer alten Kultur offenbaren. Zeit scheint in dieser Gesellschaft kaum eine Rolle zu spielen. Man hat Muße sich in der Natur zu ergehen oder einfach in Gemeinschaft zu sein. Der Leistungsstreß des heraufziehenden Kapitalismus hat die Masse noch nicht erreicht. Man begnügt sich mit dem was man hat, Wettbewerb und Unternehmertum sind allenfalls in Randbereichen möglich. Gravierende soziale Unterschiede scheint es im Kommunismus kaum zu geben, obwohl Armut hier und da zutage tritt.


Ausstellungskonzept

Noch im gleichen Jahr wurden die Fotografien in den USA während eines Studienaufenthaltes an der Murray State University in Kentucky  unter dem Titel "China Today" ausgestellt. Kurz darauf noch einmal in Kiel. Seitdem hat sich das Reich der Mitte rapid verändert und die Schwarzweissfotografien waren bald nicht mehr aktuell. Heute sind  zwanzig Jahre seit der Entstehung vergangen und der Blick des Fotografen auf seine Bilder hat sich gewandelt. Was damals noch wie eine Reisereportage wirkte ist nun Zeitdokument. Der Rückblick in eine Geschichte, die noch wesentlich geprägt war von gewachsener Tradition trotz den Bemühungen der kommunistischen Partei sich vom Feudalismus vergangener Jahrtausende zu lösen. Ein Balanceakt zwischen Maobibel und buddhistischem Opferkult, zwischen Ahnenverehrung und der Ein-Kind-Politik.

 

Vor diesem Hintergrund eröffnete sich für Axel Nickolaus eine neue Perspektive in Form der  jüdischen Kulturgeschichte. Was eher wie ein gewagtes Experiment anmutet hat sich durch die Gegenüberstellung von Texten der hebräischen Bibel in einem Bildband bestätigt. Offensichtlich sind die Sprüche König Salomos (um 1000 v.Chr.) besonders geeignet, jene Bilder aus dem China des ausgehenden 20. Jahrhunderts zu kommentieren. Ohne sich in der jüdischen Tradition und Glaubensgeschichte sonderlich auskennen zu müssen, erschließen sich die Verse des damals mächtigsten Königs unmittelbar, erheben sie doch den Anspruch zeitlos und universell zu sein. Ja es scheint bei genauerer Betrachtung so, als wenn sich die Lebensweisheiten  in den chinesischen Alltagsszenen mühelos wiederfinden lassen.

 

Beispielsweise wenn es in Sprüche 13-11 heisst:

"Hastig errafftes Gut zerrinnt; wer aber ruhig sammelt, bekommt immer mehr".

Dazu das Bild eines Radfahrers, der sein Gefährt über und über mit Körben beladen hat. Dem aufmerksamen Betrachter entgeht nicht, wie jemand am rechten Bildrand auf den Transport hinweist. Ebenso scheint das ganze Werk reich an Fingerzeigen zu sein. Während sich in diesem Beispiel noch eine gewisse Beschaulichkeit einstellt, fordern andere Sujets heraus,  sich mit der eigenen Geschichte und gesellschaftlichen Werten auseinanderzusetzen.

 

 

Der Ausstellungsort

Der Kirchenkai ist eine Galerie im Herzen Kiels. Seine Architektur wurde 2006 ausgezeichnet. Er gehört zur katholischen St. Nikolaus-Gemeinde, eine Verwandschaft mit dem Fotografen nicht nur dem Namen nach. Der Kirchenkai wird von der City Pastorale Kiel betrieben.

Öffnungszeiten:
Mo. und Do. 10 – 16 Uhr
Fr. 10 – 14 Uhr, Sa. 10 – 12 Uhr
und gerne nach telefonischer Absprache.
An Feiertagen geschlossen.

Kirchenkai, Anne Koep, Gemeindereferentin
Rathausstr. 5, 24103 Kiel
www.city-pastoral-kiel.de
citypastoralkiel@web.de
Tel.: 0431-260 92 314

Der Fotograf

Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Berufstätigkeit im Einzelhandel studierte Axel Nickolaus Fotodesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. 1987 begann er seine Laufbahn als freischaffender Fotograf in den Bereichen Bildjournalismus, Werbe- und Studiofotografie. Für das Feuilleton der Kieler Nachrichten lieferte er über 25 Jahre Bilder zu Berichten aus Kunst, Musik, Literatur und Theater. Sein besonderer Schwerpunkt liegt auf Arbeiten für das Schleswig-Holstein Musik Festival, das er seit mehr als 25 Jahren fotografisch begleitet. Axel Nickolaus arbeitet seit 2001 auch in Berlin, wo er  mit seiner Familie lebt. In seinem Selbstverlag www.portofolia.de vertreibt Axel Nickolaus seit 2015 eigene Fotografien und Bücher.

Die  Schwarzweiss.Fotografien wurden mit einer Leica M6, mit einem 50mm und einem 35mm Objektiv aufgenommen.

Ausstellungen

“Fotomodelle” Ausstellung mit Porträts in der Galerie der VHS in Kiel 1990

“Künstlerporträts” Ausstellungen mit Porträts Schleswig-Holsteinischer Künstler in der Stadtgalerie und der Kunsthalle in Kiel, dem Städtischen Museum Flensburg und dem Museum Langes Tannen in Uetersen 1992-1993

“Vu en Passant” Ausstellung mit Frankreich-Bildern im Centre Culturel Francais in Kiel 1994

“China Today” Ausstellung mit China-Bildern in der Galerie der University of Murray Kentucky 1994

“Bilder aus China” Ausstellung in der Galerie der VHS Kiel 1995

“Trümmerfrauen” Ausstellung im Auftrag des Frauenministerium in Kiel 1995

“Amerika Amerika” Ausstellung mit USA-Bildern im Kultusministerum in Kiel 1995

„Mitarbeiter-Porträts“ Ausstellung im BASF-Werk Schwarzheide 2006

"Das Schleswig-Holstein Musik Festival" Dataport, Kiel  2011

 

"Weg der Weisheit", Christus Gemeinde,  Berlin Woltersdorf 2017

 

"SHFO- Das Festivalorchester des SHMF", Nordkolleg, Rendsburg 2017

Landesschaubeteiligungen in SH 1991, 1992, 1994

Pressefotos Download

 Pressebilder zur aktuellen Berichterstattung stehen zum Download bereit:

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